Seit 2020 habe ich das Glück, dass ich Menschen mit Worten glücklich machen darf. Mehr als 25 Jahre zählte ich zur schreibenden Zunft für eine Lokalblatt. Dann rollte ich irgendwann einmal meinen Bürostuhl Richtung Friedhof und durfte meine erste Trauerrede halten. Freie Reden, mich hat das so angefixt, dass ich inzwischen als selbstständige Journalistin einen Teil meiner Tätigkeit darauf fokussieren darf.

Und dann kamen die ersten Anfragen für freie Traureden. Wie sehr ich mich darauf gefreut hatte. Dieser Spagat zwischen Lebensfreunde und Abschiedsschmerz – sollte mir der gelingen? Die Pandemie sollte mich diesbezüglich ein wenig ausbremsen. Jetzt aber bin ich, wie man umgangssprachlich gerne sagt, voll in the flow. Und ich freue mich auf jeden Herausforderung, die mir das Jahr 2024 hoffentlich bieten wird.

Inzwischen habe ich meine Website neu aufgelegt und hoffe, nicht nur meine Dienstleistungen sagen euch zu, sondern euch gefällt auch mein Content. Denn dazu gehört ja nun auch ein Blog. Dieser versteht sich als eine Art Diary, ich nehme euch darin nämlich mit durch meinen beruflichen Alltag, der immer wieder aufs Neue wie eine Wundertüte ist. Ich lerne immer wieder neue Menschen kennen (genau das brauche ich) und als Journalistin darf ich endlich den Fokus auf meinen Favoriten setzen: das Portrait.

Was kann es Schöneres geben, als mit Menschen zuzuhören, wenn sie ihre Geschichte erzählen oder die ihres Herzensmenschen, den sie verloren haben. Natürlich ist das etwas sehr beflügelndes, wenn mir ein Paar, das seine freie Trauung plant, seine Liebesgeschichte erzählt. Auf der anderen Seite sieht man sich da am Rednerpult in der Abschiedshalle stehen und blickt auf die Mutter, die ihre Tochter verloren hat und deren Enkelin, der jetzt der Lieblingsmensch im Leben fehlt. Das Leben kann so schön sein. Es hat aber auch eine grausame Seite.

Auf meiner neuen Website www.worte-wie-musik.de möchte ich euch teilhaben lassen an dem, was ich in meinem Job erlebe. Und wenn ihr aus meinen Stories, Erkenntnissen, Grübeleien und Recherchen etwas für euch mitnehmen könnt, dass würde mich das wirklich sehr freuen. Und wenn ihr Tipps und Anregungen und Kritik habt, dann meldet euch. Ich freue mich auf eine spannende Gedankenreise mit euch.

Eure Gabi Frentzen

P.S. Und, ja, natürlich dürft ihr mich gerne buchen. Wenn ihr eine Rednerin mit Empathie, Feingefühl, Herz und Verstand sucht, dann fühlt euch angekommen.